Bezahlverfahren
Hier haben wir Ihnen eine Übersicht über die zur Zeit gängigen offiziellen Bezahlverfahren inklusive Erklärungen zusammengestellt.
- Kreditkarten
- Electronic Cash (ec cash)
- Electronic Cash mit Chip (ecc)
- Maestro
- POZ (Point Of Sale ohne Zahlungsgarantie)
- ELV (Elektronisches Lastschriftverfahren)
- GeldKarte
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Electronic Cash (ec cash)
Magnetstreifen basiertes Bezahlen mit der ec-Karte und Eingabe der PIN (persönliche Geheimnummer), dem sichersten Verfahren. Durch eine Online-Verbindung erfolgt eine Prüfung des Verfügungsrahmens des Kartenhalters (je nach Kreditinstitut bis zu € 2000.--). Der autorisierte Betrag wird von der Hausbank des Kartenhalters garantiert. Es fällt eine Autorisierungsgebühr in Höhe von 0,3% des Umsatzes, mindestens € 0,08, je Zahlungsvorgang an.
Übersicht
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Art: |
PIN |
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Verfahren: |
ec cash online |
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Legitmation: |
Geheimnummer |
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Risiko: |
kein Risiko, da Zahlungsgarantie |
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Risiko trägt: |
kartenausgebende Bank |
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Risikobegrenzung: |
Autorisierung |
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Max. Höhe: |
2000,- € |
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Gebühr: |
0,3% vom Umsatz, mindestens 0,08 € | |
Electronic Cash mit Chip (ecc)
Bei diesem Chip basierten Verfahren wird im Gegensatz zum ec-cash der Verfügungsrahmen nicht Online geprüft, sondern er befindet sich bereits auf dem Chip. Eine Online-Verbindung wird nur hergestellt, wenn der Zahlbetrag den Verfügungsrahmen (in der Regel € 500,-) übersteigt, oder die letzte ecc-Transaktion älter als das auf der Karte gespeicherte Datum ist. Zahlungen mit diesem Verfahren sind, wie bei ec-cash, garantiert. Die Gebührenregelung entspricht der des ec-cash Verfahrens.
Übersicht:
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Art: |
PIN |
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Verfahren: |
ec cash on- und offline |
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Legitmation: |
Geheimnummer |
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Risiko: |
kein Risiko, da Zahlungsgarantie |
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Risiko trägt: |
kartenausgebende Bank |
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Risikobegrenzung: |
Autorisierung |
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Max. Höhe: |
2000,- € |
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Gebühr: |
0,3% vom Umsatz, mindestens 0,08 € | |
Maestro funktioniert nach den gleichen Prinzipien wie ec-cash, nur kommen hier ausländische ec- oder Bankkarten zur Anwendung, die für grenzüberschreitende Zahlungen zugelassen sind und das Maestro-Logo tragen. Der Händler erhält für diese Buchungen eine Zahlungsgarantie von der kartenausgebenden Bank. Die Gebühr beträgt 0,95% vom Umsatz.
Übersicht:
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Art: |
PIN |
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Verfahren: |
ec cash online |
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Legitmation: |
PIN |
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Risiko: |
kein Risiko |
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Risiko trägt: |
- |
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Risikobegrenzung: |
Autorisierung |
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Max. Höhe: |
2000,- € |
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Gebühr: |
0,95% vom Umsatz | |
POZ (Point of Sale ohne Zahlungsgarantie)
Elektronisches Lastschriftverfahren mit Unterschrift. Online wird eine Sperrdatei der Banken abgefragt um als gestohlen- oder verloren- gemeldete ec-Karten zu identifizieren. Die Gebühr hierfür beträgt € 0,05 je Abfrage. Es besteht das Risiko einer Rücklastschrift, da die kartenausgebende Bank keine Zahlungsgarantie übernimmt.
Der ZKA hat dieses Bezahlverfahren zum 01.07.2007 gekündigt.
Übersicht:
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Art: |
Lastschrift |
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Verfahren: |
POZ online |
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Legitmation: |
Unterschrift |
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Risiko: |
geringes Risiko |
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Risiko trägt: |
Händler bzw. dessen Ausfallversicherung z.B. die paycom GmbH |
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Risikobegrenzung: |
Bankensperrliste |
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Max. Höhe: |
unbegrenzt |
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Autorisierungsgebühr: |
0,05 € | |
ELV (Elektronisches Lastschriftverfahren)
Elektronische Lastschriftverfahren mit Unterschrift ohne Online Sperrdatei-Abfrage. Erst bei der nächsten Online-Verbindung werden die im Terminal gespeicherten Umsätze an den Netzbetreiber übermittelt. Der Käufer bestätigt den Kauf und sein Einverständnis zum Lastschrifteinzug per Unterschrift. Da es sich um ein reines Offline Verfahren handelt, wird keine Zahlungsgarantie übernommen. Das Verfahren bietet sich daher für kleinere Beträge sowie für Umsätze mit Stammkunden an.
Übersicht:
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Art: |
Lastschrift |
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Verfahren: |
ELV online |
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Legitmation: |
Unterschrift |
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Risiko: |
relatives Risiko |
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Risiko trägt: |
Händler bzw. dessen Ausfallversicherung z.B. die paycom GmbH |
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Risikobegrenzung: |
Personalausweis |
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Max. Höhe: |
unbegrenzt |
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Autorisierungsgebühr: |
keine | |
Ein Teil auf dem Chip der ec-Karte wird als elektronische Geldbörse genutzt. Der Karteninhaber kann an speziellen Ladeterminals bis zu € 200,-- direkt von seinem Konto auf den Chip laden. Im Terminal des Händlers erfolgt die Abbuchung direkt vom Chip. Der Händler benötigt für dieses Verfahren eine in das Terminal einzubringende “Händlerkarte”, die er bei seinem Kreditinstitut erhält. Beim Zahlvorgang wird das elektronische Geld von der Geldkarte zur Händlerkarte übertragen. Beim Kassenschnitt werden die Umsätze von der Händlerkarte zur Hausbank des Händlers übertragen und seinem Konto gutgeschrieben. Die Autorisierungsgebühr der Kreditwirtschaft beträgt 0,3% vom Umsatz, mindestens € 0,01 je Zahlvorgang.
Übersicht:
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Art: |
Lastschrift |
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Verfahren: |
offline |
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Legitmation: |
nicht nötig |
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Risiko: |
kein Risiko |
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Risiko trägt: |
- |
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Risikobegrenzung: |
nicht nötig |
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Max. Höhe: |
200,- € |
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Autorisierungsgebühr: |
0,03% vom Umsatz, mindestens 0,01 € | |
Magnetstreifen basiertes Verfahren mit mittels Kreditkarten und Online-Prüfung. Der Karteninhaber bestätigt den Kauf mit seiner Unterschrift. Die Daten werden Online zur Autorisierung an die jeweilige Kreditkartengesellschaft geleitet. Der Händler tritt die Forderung an die Kreditkartengesellschaft ab. Diese übernimmt die Zahlungsgarantie und verlangt hierfür ein Disagio in unterschiedlicher Höhe, abhängig von von Umsatz und Branche.
Übersicht:
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Art:
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Kreditkarte
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Verfahren:
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online
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Legitmation:
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Unterschrift
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Risiko:
|
kein Risiko
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Risiko trägt:
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Kreditkartengesellschaft
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Risikobegrenzung:
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nicht nötig
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Max. Höhe:
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Genehmigungsnummer
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Autorisierungsgebühr:
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Disagio ab 1,5%
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